Fachkräftemangel bleibt Thema Nummer eins

Die Konjunktur befindet sich im Aufschwung, die Arbeitslosigkeit sinkt, ein Wermutstropfen für österreichische Betriebe bleibt der Fachkräftemangel.

In der Eurozone und auch in Österreich schwimmt man auf einer wirtschaftlichen Erfolgswelle mit erwarteter Rekordbeschäftigung. In unserem Land rechnet man laut Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) mit rund 74.000 neuen Jobs. So erfreulich die Entwicklung auch sein mag, Österreichs Arbeitslosenzahlen werden im Vergleich dazu verhaltener sinken und viele Unternehmer haben nach wie vor Probleme, geeignete Mitarbeiter zu finden. Die Experten von EY rechnen zudem mit einer weiteren Verschärfung des Fachkräftemangels. „Der Arbeitsmarkt etwa für Akademiker und Facharbeiter ist vielerorts leergefegt.

Das könnte für den Standort Österreich zu einem echten Problem und zu einer Innovations- und Wachstumsbremse werden“, warnt Gunther Reimoser, Country Managing Partner von EY Österreich. Gerade international tätige Unternehmen könnten durch den Fachkräftemangel entsprechende Positionen im Ausland ansiedeln und dort investieren, wo die besten Mitarbeiter zu finden sind.

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